
Die Gründung des Vereins, der damals als "Bienenzuchtverein Röhrnbach" betitelt
war, wird Anfang der 1930-iger Jahr vermutet.
Als 1. Vorstand ist Schreinermeister Georg Freud aus
Steinerleinbach genannt. Der in der Pfarrei Röhrnbach von 1929 bis 1937 wirkende
Kooperator Franz Xaver Haidn dürfte als Kassier und Schriftführer fungiert
haben.
Bei den meisten Mitgliedern der ersten Stunde ist das Jahr 1935
angegeben:
Georg Freund (Steinerleinbach), Josef Binder (Prombach), Josef Blöchl
(Hutthurm), Franz Eckmüller (Kleinwiesen), Matthias Geis (Kaltenstein), Georg
Haas (Höbersberg), Georg Eibl (Goggersreut), Josef Freund (Röhrnbach), Josef
Krieger (Kumreut), Matthias Wagner (Alzesberg), Georg Wiedorfer (Röhrnbach),
Johann Freund (Steinerleinbach), Georg Fuchs (Voggenberg), Georg Garhammer
(Ulrichsreut), Matthias Haydn (Deching), Xaver Hofbauer (Deching), Otto Kittl
(Voggenberg),Franz Lorenz (Ulrichsreut), Franz Thaler (Fürsteneck), Josef Bayer
(Niederpretz) und Franz Grünzinger (Alzesberg).
Die Geschicke des Vereins wurden von: den 1. Vorsitzenden Georg Freund (bis 1971), Richard Schreiber (1971 -1995), Karl Traxinger (1995 - 2003) und Klaus Lichtenauer (2003 - 2015) geleitet.
Im Jahr 1970 betreuten 58 Mitglieder 100 Völker, 1980: 50 Mitglieder 982 Völker und 1990: 47 Mitglieder 914 Völker.
Mot dem Auftreten der Varroamilbe ging neben der Bienendichte auch die
Imkerschaft zurück. Im Jahr 2000 hat sich die Zahl der Bienenvölker um 20% auf
730 dezimiert.
Aktuell bewirtschaften 31 Imker noch 260 Bienenvölker. In den Zeiten von
Globalisierung, Industrialisierung und intensiver Landwirtschaft liegt es an
uns, den Bienen die Wertschätzung zukommen zu lassen, die ihrem Nutzen für
unsere Zivilisation entspricht.

